Lach mal wieder! :-)
17. Juli 2007Seit den 60er Jahren wird die Wirkung von Lachen auf Emotionen und Gesundheit erforscht. Klar ist: Lachen verändert unsere Stimmung ins Positive. Daneben hat Lachen folgende positive Wirkungen auf die Gesundheit:
* Die Sauerstoffversorgung des Gehirns steigt an
* Glückshormone und schmerzstillenden körpereigenen Substanzen werden freigesetzt
* Stress wird abgebaut durch verminderte Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol, dadurch kommt es zu einem besseren und erholsameren Schlaf
* Die Verdauung wird angeregt aufgrund der Massage des Magen-Darm-Bereichs durch das Zwerchfell
* der Kreislaufs wird aktiviert durch einen kurzfristigen Anstieg des Blutdrucks
* die Immunabwehr wird gestärkt
* die Gesichtsmuskeln werden entspannt
* Botenstoffen (z.B. Gamma-Interferon) werden aktiviert, die z.B. die Vermehrung von Tumorzellen hemmen.
Während Kinder ungefähr 400 Lacher am Tag haben, lachen Erwachsene durchschnittlich nur noch 15 Mal. Verschiedene Studien haben außerdem ergeben, dass vor 40 Jahren drei Mal mehr gelacht wurde als heute.
Es ist Zeit zum Lachen ![]()

17. Juli, 2007 at 23:25
ich glaube nicht, dass heute weniger gelacht wird als früher. ich glaube, dass die messmethoden früher einfach nur andere waren, womöglich ungenauer. allein der boom von comedy hierzulande und die erkenntnis der deutschen, dass sie durchaus humor haben, spricht gegen die these. da würde mich tatsächlich die quelle und methodik der studie interessieren. vielleicht wollen sie die ja noch verlinken?!
wogegen allerdings nichts spricht, ist: lachen. das hebt die laune, ist tatsächlich gesund und mehr noch - es steckt an!
18. Juli, 2007 at 11:51
Hmm, sollte diese These in der Tat stimmen, frage ich mich, warum Menschen heute weniger oft lachen. Könnte es durchaus sein, dass sie mit der Welt und der Entwicklung als Solches überfordert sind? Dass die Zufriedenheit sich vermindert hat?
Fakt ist, dass uns heute unzählige Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die wir nutzen können, uns jedoch auch zum Teil verwirren. Gutes Beispiel wäre hier die Berufswahl. Ich persönlich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich nach dem Abitur vor der Herausforderung stand, was ich denn nun den Rest meines Lebens machen möchte. Ich schwankte zwischen Lehrerin, Tierarzt, Meeresbiologin und Geographin. So unterschiedlich die Berufsfelder auch waren, eines hatten zumindest alle gemeinsam: Arbeiten mit “Lebewesen”.
Interessanterweise bin ich heute in der IT-Branche gelandet, die ich mir derzeit in keinster Weise hätte vorstellen können.
Diese unterschiedlichen Möglichkeiten verleiten uns natürlich immer wieder zu der Frage, gerade wenn mal etwas nicht im Beruf passt, “Was wäre gewesen wenn…” und dieses kann uns durchaus zum Unglücklichsein veranlassen. Diese Frage hat sich bspw. vor 60 Jahren keiner gestellt, da die Möglichkeiten nicht vorhanden waren.
Diese These kann man natürlich auch auf alle Lebensbereiche ausweiten.
Was ich damit sagen möchte: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Menschen oftmals das, was sie haben, nicht wertschätzen und nicht genutzten Möglichkeiten nachweinen. Dieses könnte durchaus einer der Gründe sein, warum heute weniger gelacht wird.
Aber um ehrlich zu sein, wenn ich nur 15 Mal am Tag lachen würde, hätte ich arge Sorgen. Da dieses jedoch nicht der Fall ist, gehöre ich wahrscheinlich zu den Personen, die bei der Umfrage nicht hinzugezogen wurden
Trotzdem nehme ich mir Deinen Ratschlag heute mal zu Herzen und achte besonders auf die glücklichen Momente, die ich heute erleben werden und die mich zum Lachen verleiten.
Sonnige Grüße aus Teneriffa
Maike
10. August, 2007 at 13:07
[...] hat sich die Mühe gemacht, und in seinem Lebensblog kurz zusammen gefasst, was denn nun beim Lachen so an positiven Dingen für unsere Gesundheit [...]