Der verlorene Schlüssel
14. Juli 2008Eine Gruppe von Leuten stiess eines späten Abends auf Nasruddin Mullah als er auf seinen Händen und Knien unter einer Strassenlaterne herumkroch.
„Was suchst Du?“ fragten sie ihn.
„Ich habe die Schlüssel zu meinem Haus verloren,“ antwortete er.
Alle gingen Sie auf die Knie, um ihm bei der Suche zu helfen, aber nach einer Zeit ohne irgendetwas zu finden fragte ihn jemand, wo er die Schlüssel ursprünglich verloren hatte.
„Da drüben, irgendwo im Dunklen,“ antwortete Nasruddin.
Einer fragte: „Warum suchst Du dann hier unter der Laterne?”
„Weil hier mehr Licht ist,“ antwortete Nasruddin.
Bei Problemen ziehen wir es meistens ebenfalls vor, auf beleuchteten Gebiet nach der Lösung zu suchen.
Die vergangenen drei Tage “Systemisches Aufstellen” bei Frank, hat genau diese Geschichte mehr als verdeutlicht. Probleme im Business ist der Ort der Beleuchtung, an dem wir glauben, das zu finden was wir nicht haben, nur weil hier das Licht am hellsten scheint.
Doch der wirkende Fundort liegt fast in den meisten Fällen, an einem sehr dunklen Ort. Systemisch besteht hier eine der besten Möglichkeiten, den wirkenden Ort zu finden, an dem der Hemmschuh, Hindernis oder Blockade zu finden ist.
Das gute daran ist, die Lösung liegt in uns selbst.
Nur was wir erkennen, können wir verändern.
Wenn dir dein Hindernis erst einmal bewusst ist, ist es keines mehr.
Wie man sich unbemerkt eine Lebenslüge einfängt, kann ich ab heute sehr gut beantworten.
Dazu musste ich erkennen, dass es so ist. Und dass es so ist, spürt man an den auftreten Emotionen.

14. Juli, 2008 at 16:27
Lieber Norbert,
ich habe einige Familien(auf)stellungen hinter mir und kann nur sagen, dass mir
das sehr geholfen hat, Dinge zu klären, die im Verborgenen lagen und die mich dennoch sehr belastet haben.
Viele liebe Grüße
Dori
14. Juli, 2008 at 17:33
Ich habe schon viele Aufstellungen erlebt und auch selber aufgestellt.
Doch der Umweg über das Business war dieses mal sehr heftig und effizient.
Es war Sytemisches Stellen und kein Familienstellen im klassischen Sinne.
LG
Norbert
14. Juli, 2008 at 20:19
Lieber Norbert,
ich hab im Frühjahr auch an Organisationsaufstellungen teilgenommen, die teilweise sehr abstrakt waren, und es ging letztendlich immer wieder darum, dass es in den Familien etwas zu heilen gab. Alles kehrte systemisch immer wieder in den Schoß der Familie zurück, ganz gleich wie abstrakt oder wie beruflich das Thema war… Erstaunlich. Kehren wir zurück zu unseren Wurzeln und erkennen wir endlich deren Kraft und Macht an, dann fiele uns allen vieles leichter…
Herz-lich Elisabeth