Das Wesentliche kann jeder nur für sich selbst erkennen.
So auch ich!
Heute löse ich eine Zusage ein, dich ich vor einigen Wochen an alle meinen BlogleserInnen gegeben habe.
Zuerst die Randnotiz zu Einstimmung
Im vergangnen Jahr absolvierte ich das „Holistische Coaching“.
Eine Selbsterfahrung und Veränderung, die mir neue Richtungen und Möglichkeiten zeigte. Die, um Wirkung zu zeigen, eine andere Art der Disziplin von mir persönlich forderte.
Ich habe diese Disziplin angenommen und sie in meinen täglichen Ablauf integriert.
Folgend ein paar Stationen, die mir das Leben als Köstlichkeiten servierte.
An einem Sommerabend 2009 rief mich meine Frau zum TV-Gerät in dem eine Dokumentation eines Managers gezeigt wurde, der all sein Vermögen verschenkte und zum Bettelmönch wurde.
Ich schaute mir den verbleibenden Rest der Sendung an. Es war für mich sehr interessant zu sehen und berührte mich leicht. Doch das war’s dann auch schon.
Einen Einfluss auf meine weitere Ausbildung hatte es in dem Sinne, dass meine Disziplin sich etwas mehr in Freude wandelte.
Im November 2009 war die Ausbildung von HOCO, wie wir Teilnehmer es verkürzt nannten beendet.
Ich hatte innerlich das Empfinden, jetzt geht es erst richtig los.
Ich konnte meine Disziplin noch etwas steigern. Doch im gleichen Atemzug ich alles, einschließlich dem Seminarleiter, vor Verzweiflung, Wut und Zorn an die Wand nageln können. Meine Gefühle waren noch schlimmer als hier beschrieben.
Da mir jedoch bewusst war, dass alles in mir statt findet, konnte ich mich immer wieder zähmen. Meine Frau bat ich, sich möglichst nicht angegriffen zu fühlen, wenn meine Emotionen überschäumten.
Aufträge hatten zu diesem Zeitpunkt keinen Raum.
Der Dezember brachte dann ein weiters Ereignis. Einer meiner Klienten, ein Unternehmensberater, rief mich an. Er berichtete mir, dass er eine Ausbildung beendet habe.
Meine Frage war gleich, weshalb er mich nach so langer Zeit denn wirklich anrufe, sagte er:
„Seine Ausbilderin bat alle Teilnehmer, sich doch mal an Menschen zu erinnern, die ihnen schon einen wichtigen Schritt im Leben ermöglichten“.
Ohne jetzt hier weiter hier vertiefen, trafen wir uns zu einem spannenden Gespräch, an dessen Ende ich eine Aufzeichnung eines Interviews als Podcast bekam.
Der Inhalt: „Vom Manager zum Mönch“ eine Sendung des SWR.
Etwas daran fesselte mich, denn ich hörte mir zig Male das Interview mit wachsender Begeisterung an.
Über die Weihnachtszeit stöberte ich im Internet und fand überraschend viele Informationen über diesen Menschen, der auszog, um die Welt zu erobern, es zu einem 33 Millionen Unternehmen schaffte, dazu noch ein hohes Privatvermögen.
Dies alles hat er, nach einem schweren Unfall, den er ohne Kratzer überlebte, verschenkt, um den wahren Sinn des Lebens zu erfahren.
Jetzt war es für mich an der Zeit, seinen Manager anzurufen um noch mehr Infos zu erhalten.
Zwischenzeitlich war auch das unerträgliche Gefühl in mir verschwunden.
Der hessische Dielakt, der auch meiner ist, sowie ein paar Sätze aus dem Interview kamen mir vor als hätte ich diese schon einmal von dieser Person, Han Shan, gehört.
Mit der Zustimmung und Unterstützung des Managers Hans Haubrich, der seinen Wohnsitz in Seligenstadt hat, nur 5 km von meinen Elternhaus und meiner Kindheit, nahm ich direkten Kontakt mit Master Han Shan in Thailand auf.
Ich fragte ihn, ob er bei einem seiner Aufenthalte in Deutschland, die Möglichkeit eines Vortrages im Raum Stuttgart, schaffen könnte.
Das spontan „Ja“ von ihm nahm ich zum Anlass, gleich wieder den Manager zu kontaktieren.
Ich bekam die Möglichkeit, ende März 2010 einen Termin in Stuttgart zu bekommen.
Das war im der 1. Februarwoche 2010. Sofort machte ich mich auf den Weg, fragte einen sehr guten Bekannten und den Klienten, der mir den Podcast zukommen ließ, ob wir das in der kürze der Zeit stemmen können.
Das war der Start für die 4 Tage vom 25.03.2010 – 28.03.2010 mit Master Han Shan.
Bis dahin ein wunderbare Sache für mich.
Außerhalb jeglicher Vorstellung!
Verfrüht kam Master Han Shan mit seinem Manager schon am 24. 03.2010 bei mir zu Hause an.
Meine Frau öffnete die Tür, hat beide herzlich Empfangen und ich kam natürlich sofort aus meinem Office dazu.
Der zweite Satz meiner Frau, nach der Begrüßung war:
„Wir beide kennen uns!”
Dann war eine Weile Schweigen.
Meine flapsige Bemerkung dazu:
„Aus diesem oder einem früherem Leben?“
Wieder eine Weile Schweigen:
Meine Frau fragte den vor ihr stehenden Mann im weißen Leinenanzug:
„ War dein früherer Name Hermann Ricker?
Wohntest Du in Weiskirchen?
Dann sind wir Schulkameraden“
Noch war der Blick des in weiß gekleideten Mönchs verhalten und zögerlich.
Dann nannte meine Frau ihren Mädchennamen und sofort erhellt sich sein Gesicht und die Erinnerung war vorhanden.

Dazu kommt, dass die beiden letzen Schuljahre meine Frau und ich in der gleichen Klasse verbrachten und somit auch Master Han Shan.

Da treffen sich, auf den Tag genau, am 24.03.2010 drei Menschen, die vor genau 44 Jahren ihren Schulabschluss feierten. 2 davon haben 4 Jahre später geheiratet, meine Frau und ich. Jetzt kam ein Dritter nach 44 Jahren hinzu.
Durch das Leben geführt, kommt einer hinzu, der mir einen wesentlichen Schlüssel für das weitere Leben gebracht hat.
Ein paar weitere Daten und Fakten zum bisherigen Leben.
Maste Han Shan und ich wurden im Abstand von 10 Tagen in fast direkter Nachbarschaft geboren.
Wir hatten die gleiche Hebamme.
Sein Vater und meine Mutter waren einmal Arbeitskollegen.
Wir waren gemeinsam Ministranten.
Wir beendeten am 24.März 1966 gemeinsam die Schule
Er hatte 1995 seinen Unfall, der ihn auf einen anderen Weg brachte.
Ich begann 1995 meinen Ausstieg aus dem sicheren Arbeitsverhältnis mit dem Verzicht auf hohe Abfindung.
Am 24.März. 2010 trafen wir uns wieder, ohne voneinander zu wissen.
Jetzt werde ich mich von den eigenen Erfahrungen des Lehrenden Inspirationen holen, um noch besser und intensiver auch im hiesigen Umfeld, den Menschen, dies es mögen, näher zur eigenen Wahrheit zu verhelfen.
Klar, werden meine BlogleserInnen auch davon profitieren.
Das Leben von Master Han Shan gibt es in seinem Buch, “Wer loslässt hat zwei Hände frei”, das sich sehr großer Beliebheit erfreut, und einiges an Anregungen sowie auch Lehren enthält. Auch die Vipassana- Meditation ist darin beschrieben.
Mehr über ihn und Fernsehaufzeichnungen sowie Interviews gibt es auf seiner Homepage



Lieber Norbert,
danke dir ganz herzlich für den Einblick – per Rand-Notiz – in dein Leben. Mir bestätigt es zunächst wieder einmal, dass es KEINE zufälligen Zufälle gibt und alles im Leben Bestimmung ist, so auch, dass wir bestimmten Seelen in irgend einem unserer Seelen-Leben wieder begegnen und sei’s drum auch im gleichen.
Das “Los-Lassen” um die Hände frei zu haben gehört also nicht “nur zu meinen Seelen-Lern-Aufgaben” und es freut mich, dass du uns dies weitergibst.
Es bedarf – m.E. – wirklich grosser Achtsamkeit und auch etwas mehr Zeit sich darauf einzulassen um sich mit diesem “Meister” vertraut zu machen, wobei ich bei jedem “Meister” erst einmal erforsche und das für mich stimmige für mich daraus an-nehme, doch alles zu seiner Zeit.
Schön, dass du diese Zeit schon hattest und diese Erfahrungen jetzt teilst und weitergibst. Doch auch hier sage ich, dass m.E. alles zur rechten Zeit kommt und jeder seine eigene Zeit dafür braucht und offensichtlich auch seinen eigenen “Meister” findet.
Ich freue mich schon sehr auf weitere Anregungen.
Von Herzen
Doris
Lieber Norbert,
ich finde, das ist eine spannende Geschichte, so wie sie das Leben schreibt. Kein Autor oder Drehbuchschreiber bekommt das so gut hin, wie das tägliche Leben
Ich freue mich auf alle Inspirationen und Erkenntnisse, die aus Deinen Erfahrungen wachsen und gedeihen werden.
Sonnige Grüße aus dem Tal der Isar,
besser und besser,
Gaba
danke für Deine berühende Geschichte…wieder die Verbindung zur Heimat, vor allem zur inneren Heimat herstellen zu dürfen, ist ein ein großer Schatz……freue mich, daß Du DEINE
Schätzkiste öffnest und die Schätze mit uns teilst.
Herzliche Grüße,
Ingeborg
@ Danke für den lieben Zuspruch.
Ich werde geben was hier möglich ist.
Die Weiterbildung in NavaDiasa ist in Planung. Dort lernt man am besten.
Ich hoffe, dass ich im November nochmals die Möglichkeit bekomme, ein Event mit Han Shan auszurichten.
Ich freue mich über Fragen, wenn es dann welche gibt.
Am Donnerstag geht es weiter, denn dazwischen liegt ein weiterer Höhepunkt.
[...] Norbert [...]